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Warum wir helfen

Afrika zählt seit Jahrzehnten zu den gefährdetsten Regionen der Welt – insbesondere Ostafrika. Von Hungersnöten und Naturkatastrophen bis hin zu Kriegen und Vertreibungen lässt die Bandbreite an Tragödien nichts zu Wünschen übrig. Familien, Kinder, Frauen und Männer sowie Nutztiere und Ackerbau leiden in Folge der wiederkehrenden Einbußen massiv. Erkrankungen, Entwicklungsverzögerungen und wirtschaftliche Einbrüche sind täglich Brot – ungenießbar und kalt serviert, sind die Menschen gezwungen, die schwere Kost zu schlucken und sich ihrem Schicksal zu stellen.

Wir helfen, um unseren notleidenden Geschwistern nahe zu sein – insbesondere in ihrer schlimmsten Not. Unsere Arbeit sehen wir als ein kleinen Schritt Richtung Ressourcengerechtigkeit und als ein großen Schritt Richtung Dankbarkeit und Nächstenliebe.

Womit wir helfen

Trinkwasser

Den Wasserhahn aufdrehen und sauberes Trinkwasser abfüllen: für uns ein Standart, vielerorts ein Privileg. Entweder sind die Zugänge zu Trinkwasserquellen schlecht oder zerstört, das Wasser von krankmachender Qualität oder erst gar nicht vorhanden. Gemeinsam mit Dir wollen wir sauberes Trinkwasser und einen sicheren Zugang bereitstellen – am liebsten in Form eines Brunnens als eine Sadaqa Djaria (dauerhafte Spende).

Nahrung

Die Dürreperioden in Ostafrika, die immer länger anhalten, vernichten Ernten und Viehbestände, die Folge: Hunger, Unterernährung, Krankheit, Flucht oder Hungertod. Nahrungsmittelhilfe heißt, sich mit aller Kraft der Nahrungsmittelkrise zu stellen, indem man Versorgungslücken mit effizienter Nahrungsmittelhilfe schließt.

Medikamente

In Ostafrika leiden Menschen anhand ihres Nährstoffmangel oft an Krankheiten, die unter normalen Umständen gut zu behandeln wären und im Allgemeinen auch vermeidbar sind. Wir stellen Medikamente zur Verfügung, die Krankheiten behandeln und vor typischen Komplikationen (präventiv) schützen.

Hygieneartikel

Eine Zahnbürste, ein Stück Seife, Rasierer oder Binde und ähnliches gehören zu den täglichen Reinigungsmitteln, die wir im Leben so benötigen. Zum einen um unsere religiöse Pflicht zu erfüllen und zum anderen um Krankheiten zu vermeiden und soziale Kontakte zu pflegen. Hier kannst Du uns helfen, Menschen mit Hygieneartikeln zu versorgen, die sie brauchen, aber sich nicht leisten können.

Behausung

Zum Erhalt der Würde und für ein Stück Sicherheit, erhalten geflüchtete Familien eine schützende Zeltplane inkl. Gerüst in den Flüchtlingslagern von uns. Andere, denen es im Landesinneren an Geld mangelt, deren Behausung durch Krieg und Terror zerstört wurden, erhalten Baumaterialien und Hilfe zum Wiederaufbau. Die Suche nach Schutz innerhalb des Heimatlandes oder im Nachbarland endet meistens dann, wenn ein Stück Heimat wiedergefunden wurde – in den eigenen vier Wänden frei von Repress (Unterdrückung).

Bildung

Durch ein nachhaltiges Bildungsangebot möchten wir den Kids neue Perspektiven eröffnen und Vorurteile abbauen sowie Gleichberechtigung und Selbstständigkeit fördern. Wir wollen das Bildungsdefizit durchbrechen, indem wir sie zu selbstbewusten Erwachsenen heranziehen, welche die gewonnene Bildung ins Landesinnere zurücktragen.

Wo wir helfen

Kenia

Kenia zählt zu den wirtschaftsstärksten Ländern Afrikas. In der Vergangenheit wurde Kenia immer wieder von Dürren, monsunartige Regenfällen und Hungersnöten heimgesucht. Ca. 10 Millionen Menschen leiden an unzureichender Nahrungsmittelversorgung und mehr als zwei Millionen sind dauerhaft auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Einwohnerzahl: ca. 41,5 Millionen

Notleidende: ca. 10 Millionen, 300.000 nach langanhaltender Regenzeit obdachlos

Aufgenommene Flüchtlinge: ca. ½ Millionen Sudanesen und Somalis

Sicherheitslage: lokal und regional instabil; national stabil

Gefahr: terroristische Anschläge, Entführungen, Überfälle, Errosion, Dürre und Ernteausfälle, chronische Ernährungsunsicherheit, Hungersnot

Somalia

Durch seine Küstenlage ist Somali sehr begehrt – und gleichermaßen gefährlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen, Naturkatastrophen, schwere Hungersnöte sowie Binnenflucht kennzeichnen das Land seit Jahrzehnten. Mehr als neun Millionen Menschen sind auf Not- und Entwicklungshilfe angewiesen.

Einwohnerzahl: ca. 15,5 Millionen

Notleidende: ca. 9,5 Millionen

Auf der Flucht: ca. 2,6 Millionen 

Sicherheitslage: lokal, regional und national hochgradig instabil

Gefahr: Clan-Konflikte, terroristische Anschläge, Entführungen, Hinrichtungen, bewaffnete Auseinandersetzungen, Piraterie, Bürgerkrieg, politische Unruhen, hohe Kindersterblichkeit, Dürre, Erosion, akute Wasser- und Nahrungsmittelknappheit, Auszehrung, Ernährungsunsicherheit

Südsudan

Südsudan ist ein konfliktträchtiges Land. Gewaltsame Konflikte zwischen unterschiedlich ethnischer Gruppen spalten das Land. Landwirtschaftliche Bemühungen bleiben vergeblich – Anwohner und Landwirte werden systematisch vertrieben – und Zugänge, um Hilfe zu erhalten, von den Konfliktparteien geschlossen. Mehr als vier Millionen Menschen sind auf der Flucht und über sieben Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Einwohnerzahl: ca. 10,3 Millionen

Notleidende: ca. 7,1 Millionen

Auf der Flucht: ca. 4,2 Millionen

Sicherheitslage: lokal, regional und national sehr instabil

Gefahr: terroristische Anschläge, Entführungen und Cholera

Äthiopien

Die Situation Äthiopiens hat sich stark verbessert – weniger Menschen liegen unterhalb der Armutsgrenze und die Kindersteblichkeit hat abgenommen. Die Ernährungssituation ist aber immer noch “ernst” und ca. achtundzwanzig Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen.

Einwohnerzahl: ca. 95 Millionen

Notleidende: ca. 28,5 Millionen

Aufgenommene Flüchtlinge: ca. 1 Millionen aus Südsudan, Somalia, Eritrea und Sudan

Sicherheitslage: lokal und regional instabil. AusnahmezustandUnzufriedenheit der Bevölkerung mangels wirtschaftlicher, territorialer und politischer Umsetzung der Bevölkerungsinteressen führt vermehrt zu Protestbewegungen und Ausschreitungen

Gefahr: Dürre, Erosion, Waldvernichtung, Wassermangel, chronische Mangelernährung, gewalttätige Ausschreitungen

Uganda

Uganda hat ca. eine Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland Südsudan aufgenommen. Dennoch befindet sich Uganda in Not – ca. siebzehn Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Einwohnerzahl: ca. 41,5 Millionen

Notleidende: ca. 17 Millionen

Aufgenommene Flüchtlinge: ca. 1 Millionen Sudanesen

Sicherheitslage: lokal, regional und national teils instabil

Gefahr: terroristische Anschläge, Entführungen, Überfälle, Bürgerkrieg, Dürre und Ernteausfälle

Tansania

Tansania zählt zu den stabilsten Ländern Afrikas. Allerdings wächst die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr – insgesamt leben einundvierzig Millionen Menschen unter unsicherer Nahrungsversorgung. Des Weiteren erschweren Wirbelstürme und Starkregen sowie ihre Auswirkungen das Leben und treiben die ärmere Bevölkerungsschicht in eine permanente Notlage.

Einwohnerzahl: ca. 56,5 Millionen

Notleidende: ca. 41 Millionen

Sicherheitslage: lokal, regional und national sehr stabil

Gefahr: Erosion und Nahrungsmittelknappheit

Hilfsprojekte

Spendenkonto

Bank: Sparkasse Dieburg
IBAN: DE63 5085 2651 0127 1004 02
BIC: HELA DEF 1 DIE

Kontakt

Mobil: +49 (0) 159 – 067 121 14 (DE)
Mobil: +49 (0) 176 – 209 994 73 (SO)
Mo. - Fr.: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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Anschrift

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